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Arbeitslos, Arbeit finden, Weiterbildung / Berufliche Rehabilitation 2018-05-07T13:15:03+02:00

Was ist Ziel der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben/ der berufliche Rehabilitation? Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sollen die Schwierigkeiten beseitigen oder mildern, die auf Grund einer Behinderung die Berufsausbildung oder Berufsausübung erschweren oder unmöglich erscheinen lassen. Die wegen der Behinderung erforderlichen Hilfen sollen dazu beitragen, die Erwerbsfähigkeit der Menschen mit Behinderung entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu bessern, herzustellen oder wieder herzustellen.

Für die Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben sind spezielle Beraterinnen und Berater tätig. Ihre Aufgabe ist es, Menschen mit Behinderung individuell und umfassend über die Möglichkeiten der beruflichen Eingliederung zu beraten und mit ihnen gemeinsam die erforderlichen Maßnahmen und Leistungen festzulegen. Die Ergebnisse aller Beratungen, Gutachten und sonstigen Feststellungen werden zusammengefasst und bilden die Grundlage für die Entscheidung über den Rehabilitationsbedarf und den Eingliederungsplan mit den erforderlichen Maßnahmen und Leistungen.

Welche Möglichkeiten der Förderung gibt es?

Die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben können sowohl Hilfen zur Erlangung oder Erhaltung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen als auch die Durchführung beruflicher Bildungsmaßnahmen umfassen.

Die Bundesagentur für Arbeit ist dabei nur ein möglicher Träger der Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen (Rehabilitationsträger). Andere Rehabilitationsträger können z.B. sein

  • die gesetzlichen Krankenkassen
  • die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften)
  • die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung
  • die Träger der Kriegsopferversorgung.

Welcher Rehabilitationsträger zuständig ist, richtet sich nach der Art der erforderlichen Rehabilitation, nach der Ursache der Behinderung (z.B. Arbeitsunfall oder Berufskrankheit) und nach dem Umfang von zurückgelegten Versicherungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Bundesagentur für Arbeit ist dabei dann zuständiger Rehabilitationsträger für die berufliche Rehabilitation, wenn kein anderer Rehabilitationsträger zuständig ist. Für behinderte erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II durch das Jobcenter Landkreis Lichtenfels erhalten, wird die Aufgabe der beruflichen Rehabilitation auch durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit wahrgenommen.

Aber auch im Jobcenter Lichtenfels gibt es erste Ansprechpartner für Fragen zum Thema Teilhabe am Arbeitsleben. Das sind:

Frau Carolin Nüßlein (Tel. 09571 / 7552 -206) und Herr Freddy Schrodt (Tel. 09571 / 7552 – 201).

Wenn Sie eine Beratung wünschen, vereinbaren Sie bitte einen Termin, damit wir uns mit der notwendigen Aufmerksamkeit Ihrem Anliegen widmen können.

Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird das Recht der beruflichen Rehabilitation in weiten Teilen umgeschrieben und verändert. Von den insgesamt vier Reformstufen waren zum 1. Januar 2017 u.a. bereits wichtige Änderungen im Schwerbehindertenrecht in Kraft getreten. Zum 1. Januar 2018 werden die Verbesserungen der zweiten Reformstufe wirksam. Die wesentlichen Inhalte dieser zweiten Reformstufe beinhalten die Einführung eines neuen Teilhabeplanverfahrens, Einführung gesetzlicher Mindeststandards für die Nutzung von Instrumenten zur Bedarfsermittlung, Benennung von Ansprechstellen aller Rehabilitationsträger, die Einführung des Teilhabeverfahrensberichts, die Schaffung einer ergänzenden und unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), sowie Verbesserungen im Bereich der Eingliederungshilfe. Nähere Informationen zum Bundesteilhabegesetz erhalten sie auf der Homepage des BMAS: https://www.gemeinsam-einfach-machen.de/GEM/DE/AS/Umsetzung_BTHG/Bundesteilhabegesetz_node.html;jsessionid=47E81FFB36769E5940A57AF21AC7FBC0.1_cid345.

Sie können sich außer von den oben aufgeführten Reha-Trägern auch von der mit dem Bundesteilhabegesetz neu eingeführten „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ – kurz EUTB – beraten lassen. Die Beratungsstellen in der Nähe können Sie über die Homepage der EUTB abfragen. Für die Region Bamberg-Coburg sind das folgende Einrichtungen:

EUTB – Fachdienste für seelische Gesundheit Lichtenfels

Öffnungszeit: Montag und Mittwoch 09:00 – 18:00 Uhr,  Dienstag, Donnerstag, Freitag 09:00 – 15:00 Uhr

Bamberger Straße 40A
96215 Lichtenfels

Telefon: 09261 – 3055

Fax:        09261- 53711

E-Mail:  spdi.kronach@awo-omf.de

Webseite: http://www.fd-seelische-gesundheit.de

Träger:   Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e.V.

EUTB Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.  in Bad Staffelstein 

Viktor-von-Scheffel Straße 10
96231 Bad Staffelstein
Telefon:   0160 251 07 48

E-Mail:       eutb.hpz@caritas-bamberg.de
Webseite:   http://www.hpz-lichtenfels.de
Träger:      Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V.
Telefon:    0951 86040
Fax:           0951 8604199
E-Mail:     info@caritas-bamberg.de

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EuTB) Coburg

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 8.00 Uhr 12.00 Uhr,  Donnerstag 11.30 Uhr – 15.30 Uhr (Metzgergasse)
und nach Vereinbarung

Metzgergasse 13 und Bahnhofstraße 28
96450 Coburg

Telefon:    09561 7990506 (Metzgergasse) / 09561 2473176 (Bahnhofstraße)

Fax:           09561 7990503
E-Mail:      info@eutb-coburg.de
Webseite: http://www.eutb-coburg.de

Träger: Hilfe für das behinderte Kind Coburg e.V.

Telefon:    09561 23720200

Fax:           09561 23720
E-Mail:      verein@behindertenhilfe-coburg.de
Webseite:  http://www.behindertenhilfe-coburg.de
EUTB SkF Bamberg

Heiliggrabstraße 14
96952 Bamberg

Telefon:   0951 9868770
Fax:          0951 9868779
E-Mail:   eutb@skf-bamberg.de

Öffnungszeiten:   Montag bis Donnerstag 8.00 bis 16.00Uhr,  Freitag 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

SkF Bamberg e. V

Telefon:       0951 86850
Fax:              09561 868545
E-Mail:        info@skf-bamberg.de
Webseite:    http://www.skf-bamberg.de